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Interview: Die Schadensabteilung von like2drive

Ein Unfall oder eine Panne mit dem Auto ist immer ärgerlich. In solchen Situationen unterstützt das Schadensteam die Nutzer*innen, damit das eigene Fahrzeug wieder mobil wird. Was genau den Alltag des Teams ausmacht, wie den Kundinnen und Kunden geholfen wird und wo Kokosnüsse auf die Frontscheiben fallen können, erfahrt ihr in unserem Interview mit Peter und Julia aus der Schadensabteilung.

 

like2drive: Hallo ihr zwei. Stellt euch doch bitte einmal kurz vor.

Peter: Ich heiße Peter Piske und gehöre seit mehr als drei Jahren zum Schadensteam dazu. Ich unterstütze und begleite unsere Kund*innen bei Unfällen oder Pannen. Das heißt von der Schadensaufnahme bis zur Reparatur.

Julia: Ich bin die Julia und ebenfalls seit fast drei Jahren Teil des Teams. Meine Aufgaben sind vielfältig. Ich reguliere Unfallschäden mit den Versicherungen, damit unser Kundenkreis hier nicht den lästigen Papierkram machen muss. Eine weitere tägliche Arbeit ist das Sichten und Prüfen von Gutachten und das Abstimmen von Unklarheiten direkt mit den Gutachtern. Aber natürlich unterstütze ich auch unsere Kund*innen bei allen Fragen rund um die Themen Pannen und Unfälle.

like2drive: Ihr überprüft die Gutachten des Gutachters?

Julia: Klar, die werden von uns auf Plausibilität geprüft. Jeder kann ja mal einen Fehler machen. Aber wir wollen nicht, dass unsere Kundschaft nach einem Schaden etwas unberechtigt in Rechnung gestellt bekommen. Das ist ja das Gute bei uns. Mit unserer Expertise können wir das prüfen, und somit können die Kunden uns auch hier vertrauen.

like2drive: Das sind dann aber die Gutachten bei der Rückgabe des Fahrzeugs, richtig?

Peter: Ja, genau.

like2drive: Worauf sollten die Kundinnen und Kunden vor Rückgabe des Fahrzeuges achten?

Julia: Wichtig ist, dass sie alle Teile, die sie bei Übernahme mitbekommen haben, auch wieder zurückbringen. Manchmal vergisst man zum Beispiel den zweiten Schlüssel. Wir erinnern aber die Kund*innen auch immer bei Terminvereinbarung, dass sie alles zurückbringen sollen. Es ist auch wichtig, das Fahrzeug vor Rückgabe außen und innen zu reinigen. Dann haben die Sachverständigen direkt einen viel besseren Eindruck vom Fahrzeug.

like2drive: Fahrzeuge bei like2drive werden meistens mit sehr hochwertigen Felgen ausgeliefert. Muss dabei etwas besonders beachtet werden?

Peter: Ja, da haben wir oft Nachfragen zu. Das sind immer sehr ärgerliche Macken. Aber erst mal ist es ja positiv, dass like2drive so schicke Felgen auf den Fahrzeugen hat. Die meisten Abonnentinnen und Abonnenten passen ja nicht nur gut auf die Felgen, sondern auch auf die Fahrzeuge auf. Wenn man eine Macke in seine Felge fährt, wäre es gut, wenn man sich vor Rückgabe des Fahrzeugs mit uns in Verbindung setzt. Dann können wir in den meisten Fällen eine smarte Lösung finden.

like2drive: Wie geht es nach der Rückgabe weiter?

Peter: Sobald das Gutachten vom Sachverständigen im Beisein der Nutzer*innen gemacht wurde, bekommen wir dies über eine Schnittstelle in unser System importiert. Die Kundinnen und Kunden bekommen im Übrigen auch direkt eine Kopie des Gutachtens per Mail. Am Gutachten sind die Bilder mit den Details zum Fahrzeug angefügt. Wir prüfen, ob die vom Sachverständigen angezeigten Mängel über unseren Schadenkatalog abgedeckt sind und ob die Höhe des Minderwertes angemessen ist. 

like2drive: Was bedeutet Minderwert?

Julia: Bei einem Minderwert werden nicht die Kosten für eine komplette Instandsetzung eines Schadens ermittelt, sondern nur der Betrag, um den der Wert des Fahrzeugs durch den Mangel geschmälert wird. Diese Zahl ist in der Regel niedriger als die Instandsetzung.

like2drive: In welchem Zustand kommen denn die Fahrzeuge zurück?

Peter: Wir sehen die Fahrzeuge ja nicht, daher können wir das nur anhand der Gutachten feststellen. Aber die sehen in der Regel gut aus. Der überwiegende Teil unserer Kundschaft gibt die Fahrzeuge in einem guten Zustand zurück.

Julia: Wenn das Fahrzeug während der Nutzung einen Unfall hatte, melden wir das der Versicherung und der Schaden wird dort reguliert.

like2drive: Apropos Unfall. Das ist ja immer sehr ärgerlich. Wie unterstützt Ihr denn hier eure Kund*innen?

Peter: Zuerst sollten Kundin oder Kunde wissen, dass sie bei einem Unfall immer die Ruhe bewahren sollten. Meistens ist es nur ein Schaden am Auto und Fahrzeugführende sowie weitere Unfallbeteiligte bleiben unverletzt. Das ist für uns immer die erste und wichtigste Information. Die Kund*innen haben von uns bei Übergabe des Fahrzeugs eine Anleitung für das Verhalten bei einem Unfall bekommen. Falls sie diese nicht zu Hand haben, können sie uns anrufen und danach fragen. Das wichtigste ist stets die Absicherung der Unfallstelle und das Rufen der Polizei. Und wenn möglich aussagefähige Bilder vom Unfallort und der Beschädigung am eigenen Fahrzeug und denen vom Unfallgegner.

Julia: Auf unserer Webseite findet man dann den Link zu unserer Schadensmeldung. Dieser muss für uns und die Versicherung ausgefüllt werden. Bei der Schadensmeldung werden anschließend noch die gemachten Bilder mit hochgeladen. Danach hört der Papierkram für die von dem Unfall betroffene Person auf und wir übernehmen. Denn auch die Abwicklung des Schadens der Gegenseite wird durch unsere Versicherung begleitet.

Peter:  Wir lassen den Wagen zu einer unserer Partnerwerkstätten bringen. In den meisten Fällen können Kundin oder Kunde für die Zeit der Reparatur einen Ersatzwagen von der Werkstatt nutzen. Somit bleiben sie weiterhin mobil. Nach Fertigstellung koordiniert die Werkstatt dann mit ihnen die Übergabe des reparierten Fahrzeuges.

like2drive: Das hört sich ja ganz einfach an. Was sollen die Kund*innen denn bei einer Panne machen?

Peter: Jeder Hersteller hat eine Pannenhotline. Hier kann man anrufen und die Assistance hilft einem weiter, indem sie den Wagen beispielsweise zur nächsten Markenwerkstatt schleppt. In den meisten Fällen kann die Kundschaft auch von der Werkstatt oder von uns aus mobil gehalten werden. Zum Beispiel wenn die Instandsetzung länger dauert. Das Gute ist ja, dass unsere Kundinnen und Kunden immer ein Fahrzeug bekommen, welches noch in der Garantie ist. In der Garantiezeit übernimmt der Hersteller die Kosten für die Beseitigung der technischen Mängel. Bei Fragen kann man aber jederzeit bei uns anrufen. Dafür sind wir schließlich da!

like2drive: Vielen Dank für das Gespräch. Fallen euch für den Abschluss spontan besonders bizarre Fälle ein?

Julia: Jemandem ist im Frankreich-Urlaub eine Kokosnuss auf die Frontscheibe gefallen. Das hört man nicht jeden Tag. [lacht]

Peter: Ein aufgrund eines Elektroschadens abgebrannter Maserati. Gott sei Dank ist dem Fahrer nichts passiert. Aber sehr schade um das schöne Fahrzeug. [lacht]

like2drive: Vielen Dank!

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