AGB like2drive

1. Geltungsbereich

1.1 Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachstehend "AGB") gelten für alle Angebote und alle Verträge, die über Internetportale von like2drive.de, Marketingaktionen von like2drive.de oder über sonstige Kontakte zwischen Kunden und like2drive.de angebahnt werden. Als Kunde wird jeder bezeichnet, der mit like2drive.de über die genannten Kanäle Kontakt aufnimmt.

1.2 Die Geltung abweichender Bedingungen der Kunden ist ausgeschlossen. Dies gilt auch, wenn like2drive ihnen nicht ausdrücklich widersprochen hat.

 

2. Vertragsanbahnung

Die Angebote von like2drive bestehen immer aus eigenen Fahrzeugen, welche auf die ProfixSystemleasing GmbH zugelassen sind, und dem dazu passenden Leasingangebot oder einem eigenen Überlassungsvertrag. like2drive kooperiert mit unterschiedlichen Partnern im Bereich der Kfz-Finanzdienstleistung. Über diese Partner wird im Falle des Leasings der jeweilige Leasingvertrag mit dem Kunden erstellt. Die jeweiligen AGB des Leasinggebers werden dem Kunden zur Vertragsunterzeichnung mitgeliefert und sind neben diesen AGB für den Kunden bindend.

2.1 Selbstauskunft
Mit Übermittlung der Selbstauskunft willigt der Kunde ein, dass like2drive die notwendige Bonitätsprüfung vornehmen darf.

2.1.1 Vertragsversand
Nach der positiven Bonitätsprüfung versendet like2drive den Leasingvertrag an den Kunden postalisch zur Unterzeichnung. Der Kunde ist verpflichtet, sich über das von like2drive vorgegebene Identifizierungsverfahren zu identifizieren und die unterschriebenen Verträge und Dokumente so bald als möglich an like2drive zurückzusenden.

2.1.2 Vertragsart
Bei dem entstehenden Vertrag handelt es sich um einen Leasingvertrag mit Kilometerabrechnung. Die genauen Leasingbedingungen sind dem Leasingvertrag zu entnehmen.

2.1.3 Bindender Vertrag und Reservierung
Sobald der vollständige unterschriebene Vertrag bei like2drive eingegangen ist, wird mit Rücksprache des Kunden das Fahrzeug final und bindend reserviert.

2.1.4 Widerruf
Die Kunden von like2drive.de können einen Leasingvertrag innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (Brief, E-Mail oder Fax) widerrufen. like2drive.de bestätigt den Eingang eines Leasingvertrages per E-Mail, womit die Widerrufsfrist beginnt. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an: DA Autoservice GmbH Schanzenstraße 36 – Haus 197 51063 Köln

2.1.5 Widerrufsfolgen:
Im Falle eines wirksamen Widerrufs entstehen für den Kunden keine Kosten.

 

3. Nutzungsbedingungen

3.1. Räumliche Nutzungsberechtigung
In folgenden Ländern dürfen die überlassenen Fahrzeuge bei Mitführung der grünen Versicherungskarte genutzt werden: Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz. Das Risiko, das aus einem Einsatz außerhalb Deutschlands resultiert, trägt vollumfänglich der Kunde, soweit es nicht vom Schutz der von like2drive nach der Buchung abzuschließenden Kfz-Versicherung umfasst ist. In diesen Fällen hat der Kunde like2drive von der Inanspruchnahme durch Dritte freizustellen. Handlungen zur Abwehr derartiger Ansprüche hat der Kunde auf eigene Kosten vorzunehmen. Bei Schadenfällen im Ausland muss der Kunde ggf. die Kosten der Schadenabwicklung verauslagen. Diese werden ihm nach Vorlage ordnungsgemäßer Belege von like2drive in den Grenzen der nach der Buchung von like2drive abzuschließenden Kfz-Versicherung erstattet. Im Fall einer Ordnungswidrigkeit im Ausland kann die Gebühr von like2drive verauslagt und nachträglich dem Kunden in Rechnung gestellt werden.

3.1.1. Sachliche Nutzungsberechtigung
Das Fahrzeug darf nur im Rahmen des üblichen Gebrauchs, der Bestimmungen des Vertrages, der geltenden straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften, der technischen Möglichkeiten des Fahrzeuges und nicht zur Teilnahme an motorsportlichen Veranstaltungen und Fahrzeugtests verwendet werden. Fährt der Kunde mehr als die vereinbarten Freikilometer, so hat der Kunde – falls im Vertrag nicht anderweitig vereinbart – je Mehrkilometer eine Vergütung von € 0,12 zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer an den Fahrzeuggeber zu zahlen.

3.1.2 Leistungen
Folgende Leistungen und Aufwendungen sind neben der Fahrzeugnutzung nach Ziffer 3.1 AGB im monatlichen Nutzungsentgelt enthalten:

  • Kfz-Haftpflicht mit Deckungssumme von € 100 Mio. für Personen-, Sach- & Vermögensschäden; jedoch max. € 8 Mio. je geschädigter Person
  • Kfz-Vollkasko mit Eigenbeteiligung des Kunden von € 750,–, Teilkasko mit Eigenbeteiligung des Kunden von € 300,–
  • Kfz-Zulassung
  • Werksfracht (Überführung der Fahrzeuge vom Hersteller zum Lieferhändler)
  • Kfz-Steuer
  • Wartungskosten sind inklusive, insofern die vereinbarte Freilaufleistung nicht überschritten wird. Bei Überschreitung der vereinbarten Freilaufleistung ist der Fahrzeuggeber berechtigt, dem Kunden eine Pauschale für Wartung in Höhe von € 250,– in Rechnung zu stellen.

3.1.3 Haftung und Gewährleistung

3.1.3.1 Ansprüche gegen den Fahrzeuggeber
Der Fahrzeuggeber haftet gegenüber dem Kunden ausschließlich für Ansprüche

  • aus Überlassung der Nutzung des Fahrzeugs.
  • aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
  • für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Weitergehende Ansprüche des Kunden gegen den Fahrzeuggeber, insbesondere wegen Sach- und Rechtsmängeln des Fahrzeugs, sind ausgeschlossen.

3.1.4 Nacherfüllung Verlangt der Kunde Nacherfüllung durch Beseitigung des Mangels (Nachbesserung), ist er berechtigt und verpflichtet, diese bei einem vom Hersteller anerkannten Betrieb entsprechend der Verkaufsbedingungen geltend zu machen. Schlägt der erste Nachbesserungsversuch fehl, wird der Fahrzeuggeber den Kunden nach schriftlicher Aufforderung bei der Durchsetzung des Mangelbeseitigungsanspruchs unterstützen. Verlangt der Kunde Nacherfüllung durch Lieferung eines mangelfreien Fahrzeugs (Ersatzlieferung) und erkennt der Lieferant diesen Anspruch an, ist der Kunde berechtigt und verpflichtet, das Ersatzfahrzeug des Fahrzeuggebers gegen Rückgabe des mangelhaften Fahrzeuges in Besitz zu nehmen. Bei dem Ersatzfahrzeug muss es sich um ein zumindest wert- und baugleiches Neufahrzeug handeln.

3.1.4.1 Minderung
Erklärt der Kunde die Minderung und ist der Lieferant (Hersteller bzw. Lieferhändler) zur Herabsetzung des Kaufpreises bereit oder wird hierzu rechtskräftig verurteilt, berechnet der Fahrzeuggeber auf der Grundlage des herabgesetzten Kaufpreises die noch ausstehenden Nutzungsentgelte unter Berücksichtigung bereits gezahlter Nutzungsentgelte neu.

3.2 Pflichten Kunde

3.2.1 Fälligkeit Nutzungsentgelt
Die erste all-inclusive Rate ist am Tag der Übernahme fällig und wird von der Leasinggesellschaft eingezogen. Die weiteren all-inclusive Raten an den entsprechenden Tagen der Folgemonate, z. B. bei Übernahme am 2. Januar am jeweils 2. Tag der Folgemonate.

3.2.2 Bereifung
Der Kunde ist dafür verantwortlich, auf eigene Kosten die Ausrüstung des Fahrzeuges an die Wetterverhältnisse anzupassen. Dies schließt insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in den Scheibenwischanlagen ein.

3.2.3 Mitteilungen
Jede Änderung der Anschrift oder des Familiennamens des Kunden ist dem Fahrzeuggeber innerhalb einer Frist von drei Tagen schriftlich inklusive Kopie des Personalausweises oder einer entsprechenden amtlichen Bestätigung mitzuteilen. Tritt am Kilometerzähler eine Funktionsstörung auf, so hat der Kunde unverzüglich hierüber zu unterrichten. Erfolgt ein Austausch des Kilometerzählers, so hat der Kunde dem Fahrzeuggeber durch schriftliche Bestätigung des Fachhändlers über den abgelesenen Kilometerstand des ausgetauschten Instruments zu unterrichten. Der Kunde ist verpflichtet, dem Fahrzeuggeber unverzüglich die Entziehung der Fahrerlaubnis oder die Festsetzung einer Sperrfrist mitzuteilen. Der Kunde hat dem Fahrzeuggeber jede Änderung seiner Bankverbindung sowie eine drohende Zahlungsunfähigkeit umgehend mitzuteilen und zwar vorab telefonisch mit schriftlicher Bestätigung innerhalb von drei Tagen (Datum des Poststempels).

3.2.3 Technische Manipulationen am Fahrzeug
 Dem Kunden ist jede Veränderung und Manipulation des Fahrzeugs untersagt. Hierzu zählen auch der An- und Einbau von Zubehör sowie technische Veränderung oder Manipulation des Kilometerzählers.

3.2.4 Anpassung Rückgabe
Stellt ein anerkannter Sachverständiger, ein Fahrzeugbewerter oder eine Sachverständigenorganisation bei Fahrzeugrückgabe einen Versicherungsschaden an dem überlassenen Fahrzeug fest, welcher durch den Kunden nicht vorab gemeldet wurde, und muss zur Regulierung dieses Schadens, der dem Kunde durch den zu Verfügung gestellte Versicherungsschutz in Anspruch genommen werden (Ausnahme: Teilkaskoschaden „Glasschaden"), so ist der Kunde verpflichtet, für jeden nicht auf einen einheitlichen Unfallsachverhalt zurückzuführenden Schaden eine Maluspauschale in Höhe von € 300,- zzgl. der fälligen Selbstbeteiligung an den Fahrzeuggeber zu zahlen. Dem Kunden bleibt die Einholung eines Gegengutachtens ausdrücklich vorbehalten. Diese Maluspauschale/n werden mit Übersendung der Rechnung durch den Fahrzeuggeber fällig. Durch diese Malusregelung sind bis zu zwei durch den Kunden nicht angezeigte Einzelschäden abgedeckt. Der Kunde tritt sämtliche das überlassene Fahrzeug betreffende und ihm aus dem selbst begründeten Versicherungsverhältnis zustehenden Regulierungs-ansprüche für Kasko-Schäden – soweit rechtlich zulässig an den Fahrzeuggeber ab. Der Fahrzeuggeber nimmt die Abtretung an.

3.2.5 AGB des Leasingvertrages
Der entstandene Leasingvertrag zwischen Kunde und dem Kooperationspartner von like2drive hält zusätzliche eigene AGB bereit. Beide AGB sind für das Geschäft bindend. Der Kunde verpflichtet sich, die AGB von like2drive sowie des Leasingvertrages zur Kenntnis zu nehmen.

3.2.6 Abnahmeerklärung Leasingvertrag
Der Kunde verpflichtet sich am Tag der Übernahme des Fahrzeuges die sogenannte Abnahmeerklärung des Leasinggebers ausgefüllt und unterschrieben per E-Mail oder Fax zurückzusenden.

3.2.7 Verbrauch von Betriebsflüssigkeiten
Jegliche Kosten für Betriebsflüssigkeiten müssen vom Kunden getragen werden. Betriebsflüssigkeiten sind neben Kraftstoff auch Scheibenwischwasser, Motoröl und AdBlue-Tankzusätze.

3.2.8 Sonstige Pflichten
Der Kunde ist verpflichtet, durch geeignete Maßnahmen die unberechtigte Benutzung des Fahrzeuges zu verhindern – insbesondere durch Personen unter 21 Jahren.

3.2.9 Mindestalter und Fahrtauglichkeit

Der Kunde muss bei der Vertragsanbahnung sein Mindestalter von 21 Jahren sowie seine Fahrtauglichkeit durch Führerschein und Personalausweis nachweisen. 

Generell gilt ein Mindestalter von 21 Jahren für den Fahrzeugführer. 

3.3 Fahrzeugnutzung, Fahrzeugwartung und Fahrzeugreparatur
Der Kunde verpflichtet sich, das Fahrzeug schonend, pfleglich und sachgerecht zu behandeln und alle für die Fahrzeugnutzung maßgeblichen straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten. Das Fahrzeug darf nur im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen genutzt werden. Der verkehrssichere Zustand des Fahrzeuges ist vom Kunden vor jeder Nutzung zu kontrollieren. Die Nutzung eines nicht verkehrssicheren Fahrzeuges ist untersagt. Der Kunde hat rechtzeitig vor Erreichen der vom Hersteller vorgeschriebenen Inspektions- und Wartungsintervalle den Fahrzeuggeber zu informieren. Der Fahrzeuggeber stimmt das weitere Vorgehen mit dem Kunden ab. Beschädigungen am Fahrzeug sind vom Kunden unverzüglich schriftlich dem Fahrzeuggeber zu melden, damit die Reparatur veranlasst werden kann.

3.3.1 Mehr-/Minderkilometer
Übersteigt der tatsächliche Kilometerstand zum Zeitpunkt der Fahrzeugrückgabe den erlaubten Kilometerstand unter Berücksichtigung einer taggenauen Abrechnung, hat der Kunde je zu viel gefahrenem Kilometer den im Leasingvertrag genannten Betrag zu zahlen. Eine Erstattung von Mehrkilometern ist auf maximal 2.500 km begrenzt.

3.3.2 Ordnungswidrigkeiten
 Wird dem Kunden oder einem anderen Fahrzeugführer eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat mit dem Fahrzeug vorgeworfen und wird diese dem Fahrzeuggeber bspw. durch eine Behörde schriftlich angezeigt, so hat der Kunde den Verwaltungsaufwand des Fahrzeuggebers in Höhe von € 10,– brutto zu begleichen. Darüber hinaus ist der Kunde verpflichtet, dem Fahrzeuggeber auferlegte Verfahrenskosten zu erstatten.

 

4. Fahrzeugübergabe, Fahrzeugrücknahme, Schäden am Fahrzeug


4.1 Fahrzeugabholung und -rückgabe

4.1.1 Verfahren
 Der Kunde ist verpflichtet, den Abhol- bzw. Rückgabetermin wahrzunehmen, den der Fahrzeuggeber oder Lieferpartner ihm rechtzeitig vorher schriftlich bekannt gibt. Die Bestimmung des Abhol- bzw. Rückgabeorts obliegt dem Fahrzeuggeber. Bis zum oder während des Abhol- bzw. Rückgabetermins hat der Kunde dem Fahrzeuggeber auf eigene Kosten eine Kopie seiner Fahrerlaubnis bei gleichzeitiger Vorlage des Originals zur Verfügung zu stellen. Sollte der Kunde persönlich verhindert sein, ist er verpflichtet, nach weiterer Maßgabe dieses Vertrags einen Bevollmächtigten mit schriftlicher Vollmacht zu versehen. Hat der Kunde eine dritte Person mit der Abwicklung der Fahrzeugabholung bzw. -rückgabe schriftlich bevollmächtigt, so versichert die bevollmächtigte Person mit Unterzeichnung der Übernahmebestätigung, dass Sie selbst und der Kunde im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B bzw. der alten Führerscheinklasse 3 sind. Sollte der Kunde den ihm im Falle der Absage des ersten Abhol- bzw. Rückgabetermins durch Einwurf-Einschreiben benannten zweiten Abhol- bzw. Rückgabetermin nicht wahrnehmen, ist er dem Fahrzeuggeber zum pauschalen Kostenersatz in Höhe von € 250,- verpflichtet. Dem Fahrzeuggeber bleibt vorbehalten, einen höheren Schaden geltend zu machen. Dem Kunden ist der Nachweis gestattet, dass dem Fahrzeuggeber Schaden nicht oder nicht in der geltend gemachten Höhe entstanden ist. Der Fahrzeuggeber betankt das Fahrzeug mit mind. 5 Litern Kraftstoff und wird vom Kunden mit mind. 5 Litern Kraftstoff wieder zurückgegeben.

4.1.2 Gutachten/Schäden
Bei Abholung des Fahrzeugs hat der Kunde dem Fahrzeuggeber eventuell festgestellte Schäden am Fahrzeug unverzüglich und unmittelbar vor Ort zu melden und schriftlich in der Fahrzeugübernahmebestätigung/like2drive Ticket zu fixieren. Bei Rückgabe des Fahrzeuges an den Fahrzeuggeber oder deren Beauftragten werden alle Schäden, die den üblichen Umfang einer Nutzung überschreiten, von einem unabhängigen Sachverständigen, einem Fahrzeugbewerter oder einer Sachverständigenorganisation in einem Rückgabeprotokoll oder Kurzgutachten festgehalten und von dem Fahrzeuggeber dem Kunden belastet. Dabei bestimmt insbesondere Anlage 1 (Schadenskatalog) beispielhaft, welche Schäden von dem Fahrzeuggeber als üblich akzeptiert werden und welche Schäden als nicht üblich vom Kunden zu tragen sind. Sollte der Kunde gegen Zahlung des Schadenersatzes für beschädigte Fahrzeugteile die Herausgabe der beschädigten Teile Zug um Zug verlangen, so hat er diesen Anspruch binnen drei Tagen ab Rückgabe des Fahrzeugs schriftlich gegenüber dem Fahrzeuggeber geltend zu machen. Maßgeblich für die Wahrung der Frist ist das Datum des Poststempels. Die beschädigten Fahrzeugteile hat der Kunde innerhalb einer angemessenen Frist entweder selbst abzuholen oder aber deren Zusendung durch unfreie Zustellung zu seinen Lasten zu veranlassen. Der Kunde ist verpflichtet, im Falle einer durch ihn selbst verursachten frühzeitigen Fahrzeugabstellung, die Kosten für ein notwendiges Zwischengutachten selbst zu tragen sowie die all-inclusive Raten die noch ausstehen. Die Kosten für das Zwischengutachten werden dem Fahrzeuggeber an den Kunden in Rechnung gestellt.

4.1.2.1 Versicherungsschäden
Der Kunde hat

  1. jeden selbst verursachten Schaden, bei dem eine dritte Partei zu Schaden gekommen ist, und
  2. jeden Schaden, der durch eine dritte Partei an dem überlassenen Fahrzeug verursacht wurde, polizeilich aufnehmen zu lassen.
  3. spätestens an dem auf die Kenntniserlangung folgenden Werktag dem Fahrzeuggeber oder deren Beauftragten vorab telefonisch (Tel.: 0221/5777995-72) oder schriftlich mittels der Fahrzeuggeber-Schadenmeldung jeden Schaden (Haftpflicht und Kasko) zu melden.

Die Schadenmeldung ist bei dem Fahrzeuggeber anzufordern. Neben der Schadenmeldung ist, sofern vorhanden, das Original der Unfallmitteilung oder -anzeige dem Fahrzeuggeber zu Verfügung zu stellen. Zeugen sind namentlich zu benennen. Der Kunde erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass jedwede das überlassene Fahrzeug betreffende Versicherungsschadenregulierung (Haftpflicht und Kasko) von dem Fahrzeuggeber gesteuert wird. In diesem Zusammenhang ist der Kunde insb. zu folgenden Punkten verpflichtet:

  • Der Kunde hat dem Fahrzeuggeber oder der einem durch den Fahrzeuggeber beauftragten Rechtsanwalt jedwede Auskunft zu erteilen, die zur sachgerechten Bearbeitung eines Schadenfalls notwendig ist.
  • Fahrzeugreparaturen sind ausschließlich bei vom Fahrzeuggeber autorisierten Fachhändlern durchzuführen.
  • Die Beanspruchung eines Mietfahrzeuges für die Reparatur- oder Wiederbeschaffungsdauer des Unfallfahrzeuges/Neufahrzeuges bedarf der ausdrücklichen Genehmigung von dem Fahrzeuggeber. Die Genehmigung kann nur aus wichtigem Grund verweigert werden.

Weigert sich eine gegnerische Haftpflichtversicherung oder die vom Fahrzeuggeber geschlossene Kaskoversicherung, einen Schaden am Fahrzeug zu regulieren, so tritt der Fahrzeuggeber – soweit möglich – ihre Ansprüche gegen die gegnerische Versicherung oder gegen die abgeschlossene Kaskoversicherung ab, sofern der Kunde dem Fahrzeuggeber Schaden erstattet. Der Kunde nimmt in diesem Fall die Abtretung an. Der Fahrzeuggeber übernimmt bzgl. der abgetretenen Ansprüche keinerlei Gewährleistung, insbesondere nicht für den Bestand der abgetretenen Ansprüche. Soweit seitens eines Versicherers der Ausgleich des merkantilen Minderungswertes nicht vorgenommen wird, so schuldet der Kunde dem Fahrzeuggeber diesen. Wir behalten uns vor, die Höhe des merkantilen Minderwertes in Höhe von jeweils 10 % der Reparaturkosten zzgl. gesetzlicher MwSt. bzw. bei nicht vorliegender Reparaturrechnung 10 % der kalkulierten Reparaturkosten bzw. der Höhe des Schadengutachtens zzgl. gesetzlicher MwSt., jedoch nur bis maximal € 500,-, von Ihnen einzufordern. Dem Fahrzeuggeber und dem Kunden bleibt vorbehalten, einen höheren bzw. geringeren merkantilen Minderwert nachzuweisen. Sollte es zwischen den Vertragsparteien zu Streitigkeiten kommen, vereinbaren diese bereits jetzt, sich dem Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen zu unterwerfen. Die Kosten dieses Verfahrens trägt der Unterliegende. Schäden an der Verkabelung durch Kurzschluss bzw. durch Marderbiss einschließlich der dadurch bedingten Überspannungsschäden an angeschlossenen Aggregaten, werden nur bis zu einer Obergrenze von € 3.000,- durch die Versicherung mit einer Selbstbeteiligung von € 300,- abgedeckt. Mehrkosten müssen vom Kunden bezahlt werden. Unfallbedingte Nutzungsausfälle des Fahrzeugs entbinden den Kunden nicht von der Verpflichtung zur Zahlung der all-inclusive Raten und weiteren Kosten, z. B. die Kosten für einen Leihwagen. Fahrzeugschäden, für die keine Versicherung aufkommt, sind vom Kunden zu zahlen.

 

5. Änderung der AGB

like2drive.de behält sich vor, diese AGB jederzeit und ohne Nennung von Gründen zu ändern oder zu ergänzen.

 

6. Geltendes Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit dies vereinbart werden kann, Köln.

 

7. Datenschutz

7.1. like2drive.de ist sich bewusst, dass den Nutzern ein besonders sensibler Umgang mit allen personenbezogenen Daten äußerst wichtig ist. like2drive.de gewährleistet den vertraulichen Umgang mit diesen Daten nach Maßgabe der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz sowie im Übrigen nach der Datenschutzerklärung (www.like2drive.de/datenschutz/).

7.2 Der Kunde erklärt sein Einverständnis damit, dass like2drive.de die vom Kunden angegebenen persönlichen Daten speichert, verarbeitet und benutzt, um Angebote zu erstellen und zuzusenden und die Erstellung des Vertrages auszuführen. like2drive.de darf Kunden postalisch, telefonisch und per E-Mail kontaktieren, sofern sie nicht gegenüber der Profixsystemleasing GmbH widersprechen. like2drive.de ist ausdrücklich dazu berechtigt, die Daten des Kunden an Händler und ggfs. Finanzdienstleister zum Zweck der Angebotserstellung oder Auftragsabwicklung weiterzugeben.

7.3 Der Kunde ist berechtigt, die Löschung seiner gespeicherten persönlichen Daten zu verlangen.

 

AGB Stand 11.2017

 

 

Umweltzone befahren mit dem Auto-Abo

like2drive garantiert seinen Kunden, dass sie nicht von Durchfahrtsverboten betroffen sein werden.
1.000,- Euro Taxi-Gutschrift und Autotausch gegen Neuwagen binnen einer Woche bei Gesetzesänderung oder Fahrverbot.

Da like2drive Kunden alle 12 Monate ein nagelneues Auto bekommen, gilt die Garantie nicht nur heute, sondern für alle Zeit!*

Julia Brenig & Riccardo Sorressa 

E-Mail: team-kundenbetreuung(at)like2drive.de

Tel.: 0221 292 822-10

Zum Kontaktformular

Leasing Angebote Newsletter

Mit dem Newsletter informieren wir Sie per E-Mail über unsere aktuellen Auto-Abo-Angebote und Aktionen. Kostenlos und unverbindlich.

Hier geht's zur Anmeldung

 

* Bei schriftlichem Nachweis, dass Sie mit Ihrem like2drive Fahrzeug von einem Fahrverbot betroffen waren, bezahlen wir Ihre Kosten für Taxifahrten bis zu einem maximalen Gesamtbetrag von 1.000,- Euro. Die Original Taxi-Quittungen sind einzureichen. Für das Tauschfahrzeug ist der Systemgeber bemüht ein gleichwertiges Fahrzeug zu stellen, Marke und Modell können aber abweichend sein. Der Rechtsweg für diese freiwillige Zugabeleistung ist ausgeschlossen. Gültig für alle like2drive Kunden mit Buchung bis 30.09.2018.